Systeme der Zukunft entstehen dort, wo Resilienz wichtiger ist als Effizienz.
Wir gestalten Systeme für eine zukunftsfähige Gesellschaft
Klar. Zukunftssicher. Teil der Lösung.
Nachhaltigkeit allein reicht nicht mehr
Klimakrise, Ressourcenknappheit, soziale Spannungen, technologische Beschleunigung und wirtschaftliche Unsicherheit greifen ineinander. Viele der bisherigen Antworten – mehr Effizienz, mehr Wachstum, mehr Technologie – stoßen an ihre Grenzen.
Nachhaltige Entwicklung zielte von Beginn an darauf ab, diese Grenzen mitzudenken. Heute wird jedoch deutlich: Es reicht nicht mehr, bestehende Systeme nachhaltiger zu machen.
Es braucht neue Formen von Zukunftsfähigkeit – Systeme, die unter Unsicherheit bestehen, Krisen aushalten und menschlich tragfähig bleiben.
Hier setzt unsere Arbeit an.
Wir glauben, dass
- Resilienz wichtiger wird als maximale Effizienz,
- Kooperation wichtiger ist als Konkurrenz,
- Bildung Orientierung geben muss, nicht nur Qualifikation und
- technologische Innovation nur dann sinnvoll ist, wenn sie dem Menschen und der Gesellschaft dient.
Unsere Wurzeln liegen in der zivilgesellschaftlichen Arbeit für Dialog, Kultur und Zukunftsfragen. Aus diesem Ursprung heraus hat sich über Jahre eine praxisnahe, interdisziplinäre Arbeit an der Schnittstelle von Bildung, Wirtschaft, Technologie und Natur entwickelt.
Diese Haltung prägt uns bis heute.
Unsere Rolle: strategischer Partner für zukunftsfähige Systeme
Transformation braucht Akteure, die Systeme verstehen – und sie gemeinsam gestalten können.
Unsere Arbeit beginnt dort, wo einfache Lösungen nicht mehr ausreichen
und Verantwortung für ganze Systeme gefragt ist.
Die Bundesvereinigung Nachhaltigkeit agiert als strategischer Partner für Politik, Verwaltung und Unternehmen an der Schnittstelle von ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung, wenn Transformation nicht auf einzelne Maßnahmen reduziert werden kann.
Unsere Stärke liegt nicht in der Umsetzung isolierter Projekte, sondern im Orchestrieren komplexer Zusammenhänge. Wir verbinden Perspektiven, Akteure und Kompetenzen aus unterschiedlichen Systemen und schaffen damit die Grundlage für tragfähige Entscheidungen und belastbare Strukturen.
- politischen Zielsetzungen und administrativer Umsetzung
- wirtschaftlicher Praxis und langfristiger Zukunftssicherung
- Bildung, Innovation und naturbasierten Lösungsansätzen
So entstehen Kooperationsmodelle, Orientierungsrahmen und Pilotformate, die über kurzfristige Projektlogiken hinauswirken.
Wir verbinden
Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Bildung und Innovation, die selten gemeinsam an einem Tisch sitzen.
Wir übersetzen
Komplexe Anforderungen zwischen Strategie, Regulierung, Praxis und gesellschaftlicher Verantwortung.
Wir gestalten
Rahmenbedingungen, Kooperationen und Demonstratoren – nicht PowerPoint-Folien.
Unsere strategischen Achsen
Die Arbeit der Bundesvereinigung Nachhaltigkeit bündelt sich entlang weniger, klar definierter Themenfelder. Diese strategischen Achsen bilden den Rahmen, in dem wir Kooperationen entwickeln, Pilotprojekte begleiten und langfristige Strukturen aufbauen.
Sie sind bewusst so gewählt, dass sie ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen integriert adressieren – nicht isoliert.
Achse 1
Naturbasierte Resilienz und Carbon-Systeme
Naturbasierte Lösungen gewinnen angesichts von Klimarisiken, Ressourcenknappheit und geopolitischer Unsicherheit zunehmend an Bedeutung. Wir betrachten Ansätze wie Pflanzenkohle, regenerative Landwirtschaft und nachhaltige Landnutzung nicht als Einzelmaßnahmen, sondern als Bestandteile resilienter Wertschöpfungs- und Klimasysteme.
Carbon Removal verstehen wir dabei nicht primär als technische Frage, sondern als Governance-, Gerechtigkeits- und Systemfrage:
- Wie lassen sich Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und soziale Stabilität verbinden?
- Welche Rolle spielen naturbasierte Ansätze im Vergleich zu rein technischen Lösungen?
- Wie können internationale Perspektiven – etwa aus Afrika – sinnvoll integriert werden?
Unser Fokus liegt auf der Einbettung dieser Ansätze in tragfähige wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen.
Achse 2
Zukunftskompetenzen und Bildung für Transformation
Transformation ist kein rein technologischer Prozess. Sie erfordert Menschen, Institutionen und Organisationen, die mit Unsicherheit umgehen, Verantwortung übernehmen und komplexe Zusammenhänge verstehen können.
Wir arbeiten an Bildungs- und Qualifizierungsansätzen, die:
- berufliche Praxis mit Nachhaltigkeits- und Resilienzfragen verbinden
- Orientierung in Transformationsberufen schaffen
- nicht nur Wissen, sondern Urteilsfähigkeit und Handlungskompetenz für eine Circular Economy stärken
Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Berufsbildung, der Weiterbildung von Fach- und Führungskräften sowie auf Schnittstellen zwischen Bildung, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung.
Achse 3
Material- und Systeminnovation innerhalb planetarer Grenzen
Innovationen entscheiden über die Zukunftsfähigkeit von Wirtschaft und Infrastruktur. Entscheidend ist jedoch wie Innovation entsteht und welchem Zweck sie dient.
Wir beschäftigen uns mit:
- industriellen Anwendungen von Hanf und anderen biobasierten Materialien
- bioinspirierten Material- und Systemansätzen
- dem Transfer von Systemdenken aus der Raumfahrt in terrestrische Anwendungen
Diese Perspektiven helfen, Wirtschaft nicht nur effizienter, sondern robuster, ressourcenschonender und anpassungsfähiger zu gestalten. Der Fokus liegt auf Demonstratoren, Pilotanwendungen und systemischem Lernen – nicht auf kurzfristigen Technologiehypes.
So entsteht ein Arbeitsansatz, der:
- politische Zielsetzungen realistisch unterstützt
- wirtschaftliche Praxis ernst nimmt
- und langfristige Zukunftsfähigkeit in den Mittelpunkt stellt
Aus diesen Achsen entstehen konkrete Kooperationen, Projekte und Referenzen.
Wirkung entsteht durch Erfahrung und Umsetzung
Die Bundesvereinigung Nachhaltigkeit arbeitet seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft, Bildung und Innovation. Unsere Rolle als strategischer Partner gründet sich nicht auf Einzelprojekte, sondern auf kontinuierliche Arbeit an realen Transformationsprozessen.
Unsere Erfahrung reicht von der Entwicklung von Qualifizierungs- und Orientierungsformaten über internationale Kooperationen bis hin zur Begleitung komplexer Systemfragen in unterschiedlichen regionalen und sektoralen Kontexten.
Wirkungsfeld 1
Praxis & Umsetzung
Wir begleiten und entwickeln Pilotprojekte, Demonstratoren und Kooperationsmodelle, die zeigen, wie nachhaltige und resiliente Wertschöpfung konkret funktionieren kann – in Unternehmen, Regionen und internationalen Partnerschaften.
Wirkungsfeld 2
Wissen & Transfer
Unsere Arbeit mündet in Studien, Publikationen, Leitfäden und Bildungsformate, die über einzelne Projekte hinauswirken und als Orientierungsrahmen für Politik, Verwaltung und Praxis dienen.
Wirkungsfeld 3
Netzwerke & Kooperation
Wir arbeiten in nationalen und internationalen Netzwerken mit Akteuren aus öffentlicher Verwaltung, Wirtschaft, Bildung und Zivilgesellschaft. Diese Vernetzung ist Grundlage für belastbare Lösungen jenseits sektoraler Silos.
- Langjährige Erfahrung in nachhaltiger Entwicklung, Berufsbildung und Transformationsprozessen
- Europäische und internationale Kooperationen, u. a. in Bildung, Bioökonomie und naturbasierten Wertschöpfungssystemen
- Anerkennung als Fach- und Dialogpartner für systemische Nachhaltigkeits- und Resilienzfragen
Perspektiven für Systeme der Zukunft
Transformation ist nicht nur eine technische oder politische Aufgabe. Sie ist auch eine Frage von Haltung, Orientierung und Dialog. In Podcasts sprechen wir über nachhaltige Entwicklung, Resilienz und Zukunftsfähigkeit jenseits von Schlagworten.
Die Gespräche machen sichtbar, wie unterschiedlich Perspektiven zusammenkommen – und warum genau darin der Schlüssel für belastbare Systeme liegt.
Zukunft entsteht im Gespräch – dort, wo unterschiedliche Erfahrungen aufeinandertreffen.
Podcast
Circular Economy: Bridging Past and Future
Zukunftsforscher Michael Carl im Gespräch
mit Vizepräsident Martin Wittau
und dem Archäologen Dr. Joaquim Carvalho
Dachtest du, Kreislaufwirtschaft sei eine moderne Erfindung? Falsch gedacht! Die Römer recycelten Glas, bauten langlebiger als wir heute und verstanden Nachhaltigkeit besser als viele Konzerne im 21. Jahrhundert. In der Ausgrabungsstätte der Fundação Cidade de Ammaia in Portugal treffen Archäologie, Geschichte und Zukunft aufeinander. Wir sprechen darüber – und zwar im Rahmen des Erasmus+-Projekts PREP-CIRC – Preparing for Resilient VET Skills.
Podcast
Alle können Circular, nur die Economy nicht
Zukunftsforscher Michael Carl im Gespräch
mit Vizepräsident Martin Wittau
Die Natur kann Kreislaufwirtschaft – und kaum etwas anderes. Wohin wir schauen: Ein vermeintliches Ende ist stets der Anfang von etwas Neuem. Nur wir Menschen sind spätestens mit Ende der Industrialisierung auf lineares Denken, Arbeiten und Wirtschaften ausgerichtet. Quelle von Wohlstand und Entwicklung in der ersten Welt, ebenso wie der Klimakrise und weiterer Phänomene.
Podcast
Fachkräftemangel
Zukunftsforscher Michael Carl im Gespräch
mit Vizepräsident Martin Wittau
Wer wirklich auf Dauer erfolgreich unternehmerisch tätig sein will, kann kaum anders, als nachhaltig zu denken und zu lenken. Erfolg ist eine Frage der nachhaltigen Unternehmenspolitik. Martin Wittau von der Bundesvereinigung Nachhaltigkeit zeigt in dieser Folge, wie ein konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Unternehmen sich auch im Battle um Fachkräfte, Nachwuchskräfte, Arbeitskräfte leichter tut.
Neueste Beiträge
Neue Partnerschaft für Nachhaltigkeit und Innovation
Die Bundesvereinigung Nachhaltigkeit e.V. hat heute gemeinsam mit African Golden Food Ltd.(Ghana), der Linnaeus Kompetenzzentrum Hanf gGmbH und der Revita Hanfkontor GmbH ein Konsortium gegründet. Ziel ist es, innovative Projekte zur Ernährungssicherheit, zur ökologischen Wiederherstellung von...
Neues Präsidium der Bundesvereinigung Nachhaltigkeit gewählt
Auf der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Nachhaltigkeit am 09. August 2025 wurde das Präsidium neu aufgestellt. Zum Präsidenten wurde der bisherige Vizepräsident Martin Wittau gewählt. Neuer Vizepräsident ist Dr. rer. nat. Cosmas Kombat Lambini, der zuvor als Direktor für Forschung...
BVNG-Präsident Tarik Mustafa in Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises berufen
Wir freuen uns sehr, bekannt geben zu dürfen, dass unser Präsident Tarik Mustafa in die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises berufen wurde. Der Preis gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen für nachhaltiges Wirtschaften in Europa. Jährlich werden Unternehmen gewürdigt, die mit...
BVNG-Kooperation mit African Golden Food Ltd im Rahmen des SEADE-Programms
Mit Künstlicher Intelligenz und Industriehanf zur nachhaltigen Entwicklung in Westafrika – Unsere Rolle im SEADE-Programm Die Bundesvereinigung Nachhaltigkeit engagiert sich im Rahmen des EU-finanzierten Programms SEADE – Strengthening Entrepreneurial Activities for a Digital Europe in einem...
