Nachhaltigkeitszertifizierung

Nachhaltigkeits-Zertifizierung

für Unternehmen und Organisationen

 
Nachhaltigkeit wird messbar !

Die Bundesvereinigung bietet Ihnen für Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation eine europaweit einmalige Nachhaltigkeits-Zertifizierung an. Die IASA Certified Sustainability® wurde ursprünglich für die Luftfahrt entwickelt, die hinsichtlich Zertifizierungen besonders hohe Anforderungen stellt.

Wir beraten Sie, Sie erhalten ein individuelles Angebot und Mitarbeitende der Bundesvereinigung Nachhaltigkeit führen das Audit bei Ihnen durch. Unter bestimmten Voraussetzungen ist die Zertifizierung sogar förderfähig.

Bitte kontaktieren Sie uns und vereinbaren mit uns einen Beratungstermin.
Ihr Ansprechpartner ist Vizepräsident Martin Wittau.
 

Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung

 

Richtlinie 2014/95/EU zur Angabe nichtfinanzieller und die Diversität betreffender Informationen
Die ab 2017 geltende Berichtspflicht ergänzt die bisher schon bestehenden Richtlinien zur allgemeinen Berichtspflicht börsennotierter Unternehmen und betrifft nun auch große kapitalmarktorientierte Unternehmen, Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen, die nicht börsennotiert sind, jedoch

  • mehr als 500 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt haben und
  • entweder > 20 Mio. EUR Bilanzsumme oder
  • > 40 Mio. EUR Umsatzerlöse in den 12 Monaten vor dem Abschlußstichtag vorweisen.
 

Bestandteile des Berichtes sind:

 

  • Beschreibung des Geschäftsmodells des Unternehmens;
  • Umweltbelange, wobei sich die Angaben beispielsweise auf Treibhausgasemissionen, den Wasserverbrauch, die Luftverschmutzung, die Nutzung von erneuerbaren und nicht erneuerbaren Energien oder den Schutz der biologischen Vielfalt beziehen können;
  • Arbeitnehmerbelange, wobei sich die Angaben beispielsweise auf die Maßnahmen, die zur Gewährleistung der Geschlechtergleichstellung ergriffen wurden, die Arbeitsbedingungen, die Umsetzung der grundlegenden Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation, die Achtung der Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, informiert und konsultiert zu werden, den sozialen Dialog, die Achtung der Rechte der Gewerkschaften, den Gesundheitsschutz oder die Sicherheit am Arbeitsplatz beziehen können;
  • Sozialbelange, wobei sich die Angaben beispielsweise auf den Dialog auf kommunaler oder regionaler Ebene oder auf die zur Sicherstellung des Schutzes und der Entwicklung lokaler Gemeinschaften ergriffenen Maßnahmen beziehen können;
  • die Achtung der Menschenrechte, wobei sich die Angaben beispielsweise auf die Vermeidung von Menschenrechtsverletzungen beziehen können;
  • die Bekämpfung von Korruption und Bestechung, wobei sich die Angaben beispielsweise auf die bestehenden Instrumente zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung beziehen können.

Zu den genannten Aspekten sind in der nichtfinanziellen Erklärung jeweils diejenigen Angaben zu machen, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufs, des Geschäftsergebnisses, der Lage der Kapitalgesellschaft sowie der Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf die in Absatz 2 genannten Aspekte erforderlich sind.
 

Sanktionen bei Nichterfüllung

 
Die Unternehmen sind künftig zu einer inhaltlichen Abschlussprüfung des Nachhaltigkeitsberichts verpflichtet. Wird diese Pflicht nicht erfüllt, drohen Bußgelder von maximal 10 Mio. EUR.
 

Auch KMU betroffen

 
… sofern Kleine und Mittlere Unternehmen Teil der Lieferkette eines berichtspflichtigen Unternehmens sind.
Die Berichtspflicht kann nämlich an die Lieferanten weitergeben werden, wenn es dabei um wesentliche Informationen geht und die entstehenden Anforderungen an die KMU verhältnismäßig sind. Da durch das KMU entsprechende Angaben gemacht werden müssen, ist es auch für kleinere und mittlere Unternehmen ratsam, eine entsprechende Berichterstattung zu etablieren. Hierbei können KMU Unterstützung durch die Bundesvereinigung Nachhaltigkeit erhalten.

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