Wirtschaft

Handlungsfeld Wirtschaft

 
Kontinuierlicher und damit nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg ist nur mit einem Unternehmertum möglich, das sich seiner sozialen, ökologischen, wirtschaftlichen und damit unternehmerischen Verantwortung bewusst ist. Nachhaltig denkende und handelnde Unternehmerinnen und Unternehmer lassen sich in ihrem Handeln von ethischen Grundsätzen leiten, die auf ein partnerschaftliches Miteinander zielen. Das umfasst sowohl Kunden, als auch Mitarbeitende, Lieferanten und gerade bei großen Unternehmen nicht zuletzt Shareholder.

Dies hat nichts mit „Green Economy“ oder „Blue Economy“ zu tun, sondern ist im besten Sinne „Responsible Economy“.

Verantwortliches Unternehmertum ist jedoch nicht auf die Funktion der Gründung oder an die Inhaberschaft gekoppelt, sondern umfasst ebenso das verantwortungsvolle Denken und Handeln von Mitarbeitenden. In Zeiten einer sich ändernden Demografie ist die Einbeziehung von Beschäftigten z.B. in Fragen der Arbeitsgestaltung, der Unternehmenskultur, der strategischen Ausrichtung des Unternehmens und des gemeinsam erarbeiteten geschäftlichen Erfolges eine Frage der Mitarbeiterbindung und der Attraktivität von Unternehmen.

BVNGSeiten (20)

Die Kombination aus unternehmerischem Handeln und Kompetenz der Mitarbeitenden ist zeitgemäße Wettbewerbsfähigkeit im 21. Jahrhundert. Mitnahme und gemeinsam getroffene Entscheidungen sichern den stetigen Unternehmenserfolg und machen ein Unternehmen zukunftsfähig.

Fokussierung auf Gewinnmaximierung, hierdurch fehlgeleitete Leistungsanreize und unreflektierter Einsatz von endlichen Ressourcen orientieren sich nicht an Ausgewogenheit, sie führen zu Ungleichgewicht. Die Orientierung an einem Gleichgewicht ist das Kernelement nachhaltigen Handelns. Dahinter stehen zwei grundlegende Gedanken:

  • Weitgehend alle Ressourcen sind nur begrenzt verfügbar und müssen weitsichtig eingesetzt werden.
  • Beinahe alles Wachstum ist nur möglich auf Kosten anderer.

Kommentare sind geschlossen