Implementierung der nachhaltigen Entwicklungsziele der UN

Handlungsfeld 1

Implementierung der nachhaltigen Entwicklungsziele der UN (SDG)

Im September 2015 hat die UN in New York die globalen Nachhaltigen Entwicklungsziele verabschiedet: 17 Hauptziele mit je ca. 10 "Zielvorgaben", die "die Welt transformieren sollen durch ... den Schutz der Erde und Wohlstand für Alle".

Deutschland hat sich diesen Zielen verpflichtet und in seine Nachhaltigkeitsstrategie implementiert. Nun ist es an der Zeit, für die Umsetzung zu sorgen. Hierfür sind alle Akteure aufgerufen, diese Ziele als Maßstab für ihr Handeln anzulegen und sie quasi in ihre "DNA" einzubauen.

Die Bundesvereinigung begleitet diesen Prozess von Anfang an und führt die Nachhaltigen Entwicklungsziele in ihre Handlungsfelder ein. Und obwohl wir die Betonung der Gleichwertigkeit der Ziele als essentiell empfinden, halten wir eine Priorisierung der Ziele für sinnvoll. Unter Priorisierung begreifen wir hierbei die Einordnung der Inhalte der einzelnen Ziele nach Ursachen und Folgen, aus denen sich wiederum Aktivitäten und Maßnahmen zur Ursachen- beziehungsweise Folgenbekämpfung ergeben.

Priorisierung der Ziele

 
Bei genauerem Hinsehen wird man feststellen, dass lediglich eines der 17 Ziele eine Ursache adressiert: Ziel Nr. 10 - Abbau von Ungleichheiten sehen wir als zentralen Lösungsansatz für die Transformation der Welt.

Alle anderen Ziele adressieren Symptome, die als Folge der Ursache Ungleichheit auftreten und deren stufenweise Erreichung die Voraussetzung für den Schutz der Erde und Wohlstand für Alle sind. Die notwendigen Entwicklungsschritte weisen auch untereinander Querverbindungen auf und müssen immer wieder hinterfragt werden.

Wir haben für unsere Arbeit die folgende Roadmap aufgestellt, die → hier näher beschrieben ist:

Transformation unserer Welt durch den Schutz der Erde und Wohlstand für Alle

SDGs priorisiert